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09.09.2016

27.06.17

Wochenperspektive. Gender care gap: 86 min mehr Hausarbeit pro Tag

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Der zweite Gleichstellungsbericht der Bundesregierung, für die vergangene Legislaturperiode, liefert Zahlen zum Gender Care Gap:

„Der Gender Care Gap wurde auf Basis der Daten der dritten Zeitverwendungserhebung aus den Jahren 2012 und 2013 ermittelt und liegt bei 52,4 Prozent. Frauen üben demnach ungefähr eineinhalb Mal so viel unbezahlte Sorgearbeit aus wie Männer – in absoluten Zahlen ausgedrückt sind das täglich im Durchschnitt 87 Minuten mehr.“ (Zitiert nach heise.de, 22.6.)

Ebenda wird auch auf ein interessantes weiterführendes Spiegel-Interview mit einer Frauenforscherin dazu verwiesen:

„Barbara Stiegler spricht davon, dass die berühmten Cappuccino-Mütter dieselbe klassische Arbeitsteilung wie ihre Mütter machen, aber sagen, sie hätten sich das selbst ausgesucht. Für sie ist das ein “Rollback”, “wenn Frauen dies als Selbstbestimmung definieren, anstatt auf die Strukturen zu gucken, die dazu führen”.“ (Zitiert nach heise.de, 22.6., ebd.)

Ein 62-jähriger Polizeibeamter aus Detmold, der die Prostitution einer 17-Jährigen organisierte und davon verdiente, erklärte vor Gericht, er sei transsexuell gewesen:

„Zu Beginn des Prozesses hat der Angeklagte (62) ein bewegendes Geständnis abgelegt, so die Lippische Landeszeitung. Er hat sich öffentlich als transsexuell geoutet und leide seit 50 Jahren darunter, keine Frau zu sein. Der Escort-Service sei reiner Schutz gewesen.“ (tag24.de)

Erklärt das wirklich, warum er an der sexuellen Ausbeutung und Ruinierung Minderjähriger verdienen wollte?

Die Rapperin „Schwester Ewa“, selbst ehemalige Prostituierte, wurde wegen Zuhälterei, Menschenhandel und Körperverletzung zu zwei Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt:

„Seit dem 8. Juni steht sie vor Gericht. Zum Auftakt des Prozesses gestand Schwesta Ewa, die Mädchen geschlagen zu haben. Alles Weitere sei in gegenseitigem Einverständnis zustande gekommen.“ (tag24.de)

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